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::: Step By Step vom Schafland :::
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Hier habe ich mal die Grundmaterialien vereint. Das wichtigste ist hier wohl EfaPlast. EfaPlast ist eine gebrauchsfertige Masse zum Modellieren, Werken und Basteln, hergestellt aus Naturstoffen. Die an der Luft ausgehärteten Modelle können durch Schaben, Feilen oder Schleifen weiterverarbeitet und anschließend mit Tempera- oder Acrylfarben bemalt werden. Mit Lack versiegelt, entsteht eine keramikartige Oberfläche. Und diesen schönen Text habe ich mir mal einfach geklaut. :-) Man bekommt EfaPlast in Baumärkten oder in Bastelläden. Dann hätten wir da noch eine Styroporkugel und Notizhalteklammern. Ebenfalls aus dem Bastelladen. EfaPlast gibt es übrigens in Weiß oder auch in Terrakotta. Ich habe mich hier für Weiß entschieden da ich so, beim anschließenden Bemalen, nicht mehr Grundieren brauchte. Man bekommt EfaPlast in verschiedenen Mengen. in 500g und 1Kg. |
| Wenn man es z.B. in einer Frischhaltedose, luftdicht, aufbewahrt, kann man es eigentlich unbegrenzt lagern. So ist es dann auch möglich angefangene Sachen einfach mal für ein paar Wochen zur Seite zu legen. Und wenn man dann wieder die Zeit, oder Lust, hat weiter zu machen, nimmt man es einfach aus der Dose und legt los. |
| Los geht es damit das ich alle Einzelteile modelliert habe. Ich habe sie hier schon mal alle auf ein Bild gepackt. Das Modellieren ist eine richtig schöne Matscherei. Also wer als Kind schon immer gerne im Matsch gespielt hat der wird hier seine wahre Freude haben. Am besten ist es wenn man sich eine große Schüssel mit Wasser bereitstellt und ein altes Handtuch. Ich würde auch empfehlen das man sich irgendeine Wachsdecke oder sowas auf dem Tisch ausbreitet. Man braucht doch recht viel Platz. Zum Modellieren habe ich keine speziellen Werkzeuge gehabt. Nur ein stinknormales Teppichmesser. Das Modellieren geht am besten von der Hand wenn man viel Wasser dazu nimmt. Das Wunderbare an EfaPlast ist die Tatsache das es irrsinnig lange braucht um auszuhärten. Ich habe z.B. einige Reste einfach mal so über Nacht liegen lassen. Die konnte man tatsächlich am nächsten Tag noch verarbeiten. Einfach ein wenig Wasser dabei und schon geht das. Natürlich sollte man das nicht einfach so über Nacht draußen liegen lassen. |
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| Besser ist es wenn man es in, die oben erwähnte, Frischhaltedose legt. Es geht aber auch ein Gefrierbeutel. Ich habe dort immer noch zusätzlich ein oder zwei Esslöffel Wasser mit rein getan. Wäre aber denke ich mal nicht unbedingt nötig. |
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So, hier ist mal eine kleine Detailaufnahme. Wie man sieht habe ich die Blumen aus winzigen Einzelteilen gemacht. Blumenstiele, Blätter, Blüten, diesen gelben Blütenknubbel. Für die Baumkrone habe ich die Styroporkugel einfach mit einer ca. 1cm dicken Schicht aus Efaplast überzogen. Ich dachte mir mal so das das wesentlich schneller und besser geht als einen riesen Ball daraus zu formen. Und ich glaube der Ball hätte dann auch ca. 10 Jahre zum Trocknen gebraucht. :-) Das einzige Problem was dabei auftrat waren Risse in der Oberfläche. War aber letztendlich kein großes Problem da ich diese Risse dann einfach wieder mit Fertigspachtel aus der Tube ausgebessert habe. Ging wunderbar. Ganz besonderen Spaß hat der Baumstamm gemacht. Das war nämlich sehr einfach. Die grobe Form bekommt man durch einfaches rollen einer Wurst. So wie man das als kleines Kind schon immer mit allem gemacht hat. Noch ein wenig hier und da gedrückt und gedütscht, und schon war die grobe Form da. Die Struktur von dem Baumstamm habe ich einfach |
| mit dem Fingernagel gemacht. Dabei habe ich mit sehr wenig Druck gearbeitet und einfach immer wieder von Oben nach Unten, relativ gerade, Linien gezogen. Diese Lienen dürfen, oder besser gesagt sollten, sich ruhig überschneiden. Dadurch wirkt das ganze sehr real. Oder zumindest sehr baummäßig. Genau so bin ich bei den Zaunpfosten vorgegangen und auch bei den Brettern für den Zaun. |
Hier sind die fertig bemalten und zusammen- geklebeten Blumen in einer sehr sehr nahen Nahaufnahme zu sehen. Bei den Blumen waren die Blüten das aller schwierigste. Die Blüten haben nämlich nur einen Durchmesser von ca. 10-15mm. Geformt habe ich sie mit dem Teppichmesser. Das war wirklich eine wahnsinnige Fummelarbeit. Nach dem Bemalen habe ich an den Stellen wo die Einzelteile zusammengeklebt werden die Farbe wieder mit einer Feile abgeschliffen. Ich habe nämlich die Blumen mit Sekundenkleber zusammengeklebt. Und ich habe festgestellt das sich der Sekundenkleber nicht sonderlich gut mit der Farbe verträgt. Leider hat der Kleber nämlich die Farbe wieder gelöst ud so sind mir die 1. Blumen wieder auseinander gefallen. Aber wenn keine Farbe dazwischen ist hält das sehr gut.Die Stiele habe ich erst nach dem Trocknen auf die richtige Länge gebracht. Ich habe sie erst mit dem Teppichmesser abgelängt und dann noch kurz plan geschliffen. Eigentlich hatte ich vor die Blumen direkt auf die Grundplatte zu kleben habe mich dann aber dafür entschieden Löcher zu bohren und dort die Blumen |
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rein zu stecken und fest zu kleben. Ich dachte mir mal so das das etwas mehr Stabilität bringen würde. Und was soll ich sagen?
Ich hatte recht. :-)) |
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Hier sind schon mal die meisten Teile bemalt. Die größte Herrausforderung bestand darin die "Holzteile" mit einer schönen Maserung zu versehn. Aber da ich ja vorher schon eine Struktur in die Oberfläche eingarbeitet hatte war es dann doch recht einfach. Einfacher als ich dachte. Für die Maserung habe ich 2 verschiedene Brauntöne benutzt. Zu erst habe ich die Teile komplett mit dem dunklen Braunton gestrichen. Zum Bemalen habe ich übrigens Farben von Marabu verwendet. Die bekommt man auch im Baumarkt oder im Bastelladen. Die Farben trockenen, schönerweise, in ein paar Minuten. Zumindest so trocken das man sie gleich wieder überstreichen kann. Nachdem nun die dunkle Farbe trocken war habe ich mir einfach mal ein Stück aus einem neuen Spülschwamm herraus geschnitten. Da meine Frau mittlerweile schon viel von mir gewöhnt ist, hat sie da auch nix weiter zu gesagt. :-) Danke, meine liebe Frau, für dein Verständniss. :-)) Ich habe dann den Schwamm mit der hellbraunen Farbe getränkt und dann die überschüßige Farbe wieder |
| abgetupft. Dann habe ich mit ganz ganz wenig Druck die "Holzteile" mit dem Schwamm überzogen. Da der Schwamm schön hart ist und ich ihn kaum aufgedrückt habe ist die hellbraune Farbe nicht bis in die Vertiefungen gedrungen. Dadurch bleibt, oder eher dadurch kommt, die Struktur erst so richtig schön zur Geltung. Für die Büsche, die Grundplatte und die Baumkrone habe ich ebenfalls zwei verschiedene Farben eingesetzt. Als erstes habe ich hier mit einem schönen Grasgrün gestrichen. Nach dem Trocknen habe ich dann mit einem, mit Gelb angereichertem, Grün wieder einen Teil des Schwamms getränkt. Und damit habe ich dann einfach die Oberfläche unregelmäßig betupft. |
Hier ist das fertige Schafland. In die Büsche habe ich noch einige Löche gemacht damit man ein paar Stifte hineinstellen kann. Die Löcher habe ich gemacht als das EfaPlast noch weich war. Die Baumkrone habe ich mit einer Dübelstange mit dem Baumstamm verbunden. Verklebt habe ich übrigens alles mit Montagekleber. Ein wirklich hervorragender Klebstoff der sogar überstreichbar ist. Für die Notizzettelhalter habe ich Löcher in die Grundplatte, die aus MDF besteht, gebohrt. Auch die Halter habe ich verklebt. Unter dem PostIt-Block habe ich noch eine ca. 2-3 mm tiefe Vertiefung gefräst damit der Block nicht wegrutschen kann wenn man einen Zettel abnimmt. Das Schaf ist gekauft und auch festgeklebt. Unter der Grundplatte habe ich dann noch einige Gummifüße geklebt, für einen sicheren Stand. Tja, das war es auch schon. War doch eigentlich ganz einfach, oder?
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Oh, da fällt mir doch noch was ein!! Für alle Ungeduldigen. Ich habe z.b. das kleine Brett mit dem Have a nice Day-Schriftzug in ca. 20 min komplett fertig gemacht. Wie? In der Mikrowelle! :-)) Das geht eigentlich ganz gut, wenn man dünne Teile hat. Die dicken Teile reißen leider auf. Man kann das auch gut machen wenn man etwas nur mal schnell antrocken will damit es die Form behält. |
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